Nächste Konzerte
Bild: www.michaela-frank.eu
Sonntag, 6. September 2026, 19.30 Uhr
Open Air – Burg Frankenberg, Aachen
Music: The Complete Story!
- Christoph König, Violine, Viola
- Maurice Maurer, Violine
- Miroslav Nisić, Akkordeon
- Jakob Kühnemann, Kontrabass
Nach 13 wilden Crossover Jahren, in denen sich Uwaga! detailverliebt mit den verschiedensten Musikstilen beschäftigt hat – mal zu viert, mal mit renommierten Sinfonieorchestern wie dem WDR Funkhausorchester musizierend – stürzen sich die „Klassik Erneuerer aus dem Kohlenpott“ (WAZ) nun in ihr nächstes großes Abenteuer. Innerhalb von 90 Minuten wird der ganz große Bogen gespannt, denn Uwaga! versucht wagemutig, die komplette Geschichte der Musik in einem Programm abzubilden.
Chronologisch wird das Publikum im Zeitraffer von frühen Renaissanceklängen über Barock, Klassik, Romantik, Jazz und Rock ´n´Roll bis hin zu tagesaktuellen Pop-Hits katapultiert. Musik von Monteverdi, Haydn, Wagner, Miles Davis, Beatles und Daft Punk in einem Programm vereint.
Es darf und muss mit allem gerechnet werden. Denn mit einer einmaligen Mischung aus Humor, Leidenschaft, Dreistigkeit und Virtuosität machen sich Uwaga! die Musik zu eigen, dekonstruieren die Stile und setzen sie neu zusammen und sorgen so für eine extrem kurzweilige Exkursion durch die Jahrhunderte.
„Uwaga bringt ein ekstatisches Vergnügen! Diese Musik sprengt Grenzen in jeder Hinsicht und macht Musikern wie Publikum unbeschreiblich Spaß. Crossover auf die Spitze getrieben – besser geht’s nicht.“ Passauer Neue Presse, 06/2016
Hinweis:
Das Konzert findet open-air im Innenhof der Burg statt. Bei schlechtem Wetter wird ein Ausweichort bekannt gegeben.
Der Innenhof der Burg Frankenberg ist barrierefrei erreichbar. Bitte sprechen Sie uns an (info@aachener-wohnzimmerkonzerte.de).
Sonntag, 11. Oktober 2026, 18 Uhr
Kwartier 106, Aachen
Altera Pars | Große Symphonien – kleine Besetzung
- Polina Gorshkova – Flöte
- Edi Kotlyar und Adrian Bleyer – Violine
- Angel Muñoz-Vella und Anna Kodama – Viola
- Pavel Serbin – Cello
- Eva Euwe – Kontrabass
Symphonien und Ouvertüren von Beethoven und Wölfl
in Transkriptionen des Beethoven-Zeitgenossen G. Masi für sechs / sieben Spieler
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es noch kein regelmäßiges öffentliches Konzertleben, wie wir es heute kennen. Viele Menschen hatten nicht die Möglichkeit, große symphonische Werke im Konzert zu erleben. Umso größer war der Wunsch nach Arrangements dieser Musik für das Musizieren zu Hause. So konnten sich Musikliebhaber am Klavier oder in kammermusikalische Form im Freundeskreis mit den neuesten Werken vertraut machen.
Hausmusik wurde zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen des aufstrebenden Bürgertums, und Bearbeitungen populärer symphonischer Werke und Opern waren weit verbreitet. Sowohl Komponisten als auch Verleger ließen Kammermusikarrangements bekannter Werke anfertigen, die häufig sogar parallel zur Orchesterfassung beim selben Verlag herausgegeben wurden. Auch Beethoven selbst bearbeitete seine 2. Symphonie für Trio und die Fassung erschien fast gleichzeitig mit der Uraufführung der Symphonie.
Mit den heutigen Möglichkeiten, Musik jederzeit digital zu hören oder Konzerte zu besuchen, haben die Transkriptionen ihren ursprünglichen Zweck (Musik einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen) verloren. Zugleich entsteht ein neuer Reiz: sie ermöglichen uns, bekannte Werke aus einem komplett anderen Blickwinkel zu erleben. Im kammermusikalischen Kontext treten musikalische Ideen oft direkter und deutlicher hervor, während der Wechsel vom orchestralen hin zur kammermusikalischen Gestaltung neue Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet.
Nun haben die Mitglieder des Ensembles „Altera pars“ in der British Library Transkriptionen des Beethoven-Zeitgenossen Girolamo Masi von Symphonien Beethovens und Joseph Wölfl für sieben Spieler entdeckt, die vermutlich seit dem frühen 19. Jahrhundert nicht mehr aufgeführt wurden.
In Kooperation mit
Sonntag, 29. November 2026, 16 Uhr
Salvatorkirche, Aachen
Bachs Gambensonaten und andere Kostbarkeiten
- Meghan Nenniger, Violine
- Johannes König, Violoncello
- Jean Hommel, Kontrabass
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Eine Anmeldung per Email ist erforderlich an kultur@salvatorberg.de.
Meghan Nenninger by Wilfried Hösl
Johannes König by Sophie Wanninger
Jean Hommel by Barbara Aumüller
In Kooperation mit der
Bachs Gambensonaten und andere Kostbarkeiten
Die Neufassung für drei Streichinstrumente der Sonaten für Gambe und obligates Cembalo von J. S. Bach durch das Trio Meghan Nenniger, Johannes König und Jean Hommel erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich.
Doch betrachtet man die Entstehungsgeschichte der Sonaten, wird klar, dass sie in ihrem Ursprung als Trios angelegt waren. 2024 ist die Einspielung dieser eigenen Bearbeitung der „Gambensonaten“ der drei InstrumentalistInnen, tätig in führenden Orchestern in Frankfurt und München, beim Label Raumklang erschienen.
Für das Programm der in der Salvatorkirche stellt das Trio den Bach-Sonaten Werke anderer Epochen für die Besetzung Violine, Violoncello und Kontrabass gegenüber.
Erlesene Kammermusik an besonderen Orten
Unterstützt durch
Kulturbetrieb der Stadt Aachen
Aachener Wohnzimmerkonzerte e.V. – www.aachener-wohnzimmerkonzerte.de – Sitz des Vereins (Gerichtsstand): Aachen – Eingetragen beim Amtsgericht Aachen, Nr. VR 6141