Konzerte zum Nacherleben

Konzerte 2022:

Sonntag, 15. Mai 2022, 20 Uhr
Burg Frankenberg, Aachen

Pianissimo – Der etwas andere Klavierabend

Ursula Wawroschek und Ina Otte – Klavier

Wenn eine verschrobene, professorale norddeutsche Pianistin und eine extrovertierte, affektierte rheinische Salonpianistin aufeinandertreffen, so könnte das auf Grund der Verschiedenartigkeit der beiden Welten, in denen sie sich befinden, zu Kommunikationsschwierigkeiten führen. Was geschieht, wenn plötzlich beide feststellen, dass sie einen Klavierabend zusammen gestalten sollen…?

Eine vielleicht vergnügliche Soirée mit Ina Otte und Ursula Wawroschek.

Werke von C. Schumann, G. Gershwin, F. Poulenc, W.A. Mozart, C. Debussy u.a.

Foto: Dietmar Siegfried

Die Pianistinnen

Ursula Wawroschek, geboren im Rheinland, hat in Köln, Essen und New York Klavier studiert und konzertiert mit diesem Instrument überwiegend im Bereich Kammermusik. Sie ist aber auch neugierig auf Musik, die irgendwo im Nichtsichtbaren und Nichtberechenbaren darauf wartet, zu Papier gebracht und aufgeführt zu werden. Dabei begibt sie sich ebenso in das Feld der Improvisation wie auch in die klassischen Bereiche der Komposition, Kabarettmusik hat dabei genauso ihren Platz wie ernste Kunstlieder oder Instrumentalmusik.

Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit als Pianistin entwickelt sie originelle Konzertkonzepte wie „Being Freddy Mercury“, „Diva-Abend“ oder eben „Pianissimo“, bei denen sie viele Facetten ihrer Kreativität auf die Bühne bringt.

Ursula Wawroschek lehrt Klavier und Improvisation an der Universität zu Köln.

Ina Otte, in Norddeutschland geboren, absolvierte ihr Klavierstudium an der Musikhochschule in Köln und Dortmund. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die kammermusikalische Ausbildung beim Amadeus-Quartett sowie die Liedbegleitung.

Ina Ottes öffentliche Auftritte beinhalten Konzerte als Solistin, Liedbegleiterin und im Klavierduo. Tourneen mit namhaften Chören führten sie ins europäische und südamerikanische Ausland.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Ina Otte kammermusikalisch mit Kompositionen von Frauen durch die Jahrhunderte, wie etwa mit dem Programm „Kräht ja doch kein Hahn danach“ oder „KomponistInnenLeben “. Bei „Pianissimo“ oder bei länderspezifischen „kulinarischen Abenden“ mit schauspielerischen Einlagen bringt sie gern ihr kabarettistisches Talent ein.

Neben ihrer Konzerttätigkeit als Pianistin bietet Ina Otte Korrepetition für Chöre an und lehrt an der Musikschule Düren.

Die beiden Pianistinnen konzertieren seit vielen Jahren zusammen, pflegen das vierhändige Repertoire wie auch das Spiel an zwei Klavieren und finden bei „Pianissimo“ mit großem Spaß auch schauspielerisch zueinander.

Freitag, 1. April 2022
Burg Frankenberg, Aachen

Musik hilft! – Ukrainerinnen spielen für den Frieden

Kateryna Kostiuk (Violine) und Violina Petrychenko (Klavier)

Werke von M. Beresovsky, M. Lysenko, V. Kosenko, E. Grieg, P. Tschaikowsky, M. Skoryk und V. Silvestrov.

Emotionales Benefizkonzert mit Livestream am 1. April 2022 aus der Burg Frankenberg in Aachen in Kooperation mit dem Team Kunst & Kultur auf der Burg Frankenberg.
www.burgfrankenberg.de 

Musik hilft! – Ukrainerinnen spielen für den Frieden

Die Ukrainerinnen Violina Petrychenko und Kateryna Kostyuk – dem Publikum der Aachener Wohnzimmerkonzerte bekannt durch ihr Konzert mit dem Trio Sérénade im Dezember 2021 auf der Burg Frankenberg – haben anlässlich des Kriegs in der Ukraine dieses so emotional und einfühlsam moderierte wie brillant gespielte Benefizkonzert gegeben. 

Im Vordergrund stand zumeist Ukrainische und russische Musik mit Werken von M. Beresovsky, M. Lysenko, V. Kosenko, E. Grieg, P. Tschaikowsky, M. Skoryk und V. Silvestrov.

Um großzügige Spenden wird gebeten. 

Der Erlös des Konzertes wird zu 100% an die Hilfsaktion der RWTH und Uniklinik für die Ukraine (Prof. Andrij Pich) weitergeleitet. Sie werden eingesetzt, um die medizinische Versorgung in der Ukraine zu unterstützen (weitere Informationen hier).

Spenden sind weiterhin möglich an das Konto:
DE51 3905 0000 1073 7279 74, Stichwort „Ukraine“

Bei Spenden bis zu einer Höhe von 300 Euro reicht der Nachweis der Überweisung zur steuerlichen Anerkennung. Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung (auch bei Spenden unter 300 Euro), ergänzen Sie bitte folgende Angaben bei der Überweisung: Vorname, Name und die Postanschrift.

Foto: Aachener Wohnzimmerkonzerte

Sonntag, 27. März 2022
Bodega Weinhandel, Aachen

GolzDanilov – Das Gitarrenduo

Sören Alexander Golz und Ivan Danilov

Werke von P. Bellinati, E. Gismonti, S. Assad, J.S. Bach, G.F. Händel und anderen.

In den Räumlichkeiten der Bodega, Wolfsbendenstraße 5b, 52080 Aachen
www.bodega-weinhandel.de

Foto: Sophia Hegewald

GolzDanilov – Agua e Vinho

Mit größter Emotion und spieltechnischer Brillanz demonstrieren die beiden jungen Künstler Sören Alexander Golz und Ivan Danilov die Vielseitigkeit zweier Klassischer Gitarren auf höchstem Niveau. Neben zahlreichen Wettbewerbserfolgen und internationalen Engagements, u.a. in Belgien, China, Ecuador, Frankreich, Österreich, Schweiz, bestätigen auch der Kulturförderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und der Preis der Enno und Christa Springmann-Stiftung, dass die wortlose Einigkeit und das virtuose Zusammenspiel der beiden Gitarristen einzigartig sind.

In Aachen hat das Duo GolzDanilov mit ihrem Programm Agua e Vinho feurig-rhythmische sowie virtuos-verträumte Musik aus Spanien und Südamerika präsentiert und bisher ungehörte Transkriptionen ausgewählter Meisterwerke des 20. und 21. Jahrhunderts zum Besten gegeben. Ein kontrastreiches Programm, das die dynamische Bandbreite und die faszinierenden Klangfarben der Klassischen Gitarre eindrucksvoll und mitreißend vorstellt.

…erhabene Klangkultur, überlegene Technik, traumwandlerisches Zusammenspiel und über allem eine ausgeprägte Musikalität.“ (Akustik Gitarre 05/21)

Der krönende Abschluss: das Duo GolzDanilov – enorm variables und frisches Spiel, dynamisch extrem gut aufeinander abgestimmt und mit betörender Sanftheit im Klang.“ (Iserlohner Zeitung 07/20)

Konzerte 2021:

Sonntag, 19. Dezember 2021
Burg Frankenberg, Aachen

Trio Sérénade

  • Vitalii Nekhoroshev (Klarinette) 
  • Kateryna Kostiuk (Violine)
  • Violina Petrychenko (Klavier)

Musik von Mozart, Schumann, Grieg, Schostakowitsch, Poulenc und anderen.

Foto: Oliver Motz

Trio Sérénade – Invitation au château

Kateryna, Violina und Vitalii kommen aus der Ukraine, gründeten ihr Trio aber erst in Deutschland, wo sie ihre Studien fortsetzten. Violina studierte in Weimar, Köln und Essen (Solo und Kammermusik), Kateryna in Köln (Orchesterspiel) und Vitalii folgte seiner Leidenschaft und studierte Neue Musik in Essen. Zueinander fanden die drei in Köln, wo sie auch wohnen und proben. Sie sind einerseits solistisch aktiv und verfolgen ihren je eigenen Stil, und doch ergänzen sie einander und bilden ein dichtes Zusammenspiel.  

Die drei jungen Musiker sind ständig auf der Suche nach neuen Farben und Nuancen, die diese besondere Besetzung bietet. Sie bezaubern ihr Publikum mit Klang, Humor und musikalischer Vielfältigkeit. Die drei international ausgezeichneten Musiker haben sich nach der Pariser Musikgesellschaft “La Sérénade” benannt, in deren Soirée die Suite des französischen Komponisten Darius Milhaud “Der Reisende ohne Gepäck” erstmalig aufgeführt wurde.

Über das Programm:

Mozart hatte als einer der ersten die Klarinette in die Kammermusik eingeführt. Sein “Kegelstatt-Trio” entstand spontan während eines Abends im Beisein des berühmten Klarinettisten Anton Stadler. Anstatt zu musizieren kam ihnen der Gedanke, das Trio zu schreiben. Dann erklingen “Drei Romanzen” von Robert Schumann, die er als Weihnachtsgeschenk für seine Frau komponiert hat. Die berühmten Stücke von Edvard Grieg bringen eine märchenhafte Note ins Konzert. Danach folgen die malerischen “Fünf Stücke” von Schostakowitsch, die er für ein Theaterstück schrieb. Das ungewöhnliche Stück “L’Invitation au Château” von Francis Poulenc ist heitere Bühnenmusik in mehreren kurzen Sätzen. Es ist ein Werk voll Humor, Fantasie und französischem Charme. Astor Piazzolla verkörperte eine große Hoffnung für ein bestimmtes Publikum, das eher vom Jazz kam als vom Tango. Er war es, der die volkstümliche Musik Argentiniens in die Moderne führte. In diesem Programm sind seine berühmten Tangos wie “Cafe 1930” und “Milonga del Angel” zu hören.

Sonntag, 3. Oktober 2021 
Couvenmuseum Aachen, Hühnermarkt

Ensemble La Réjouissance

  • Mariya Miliutsina –Traversflöte
  • Amarilis Dueñas – Viola da Gamba
  • Natalia Lentas – Cembalo

Werke von Telemann, Prowo, C.P.E. Bach, Leclair und anderen.

Bild + Ton:
Christoph Hilser, www.classic-recordings.de

La Réjouissance

Am Sonntag den 3. Oktober um 19 Uhr spielte das Kölner Ensemble „La Réjouissance“ im Rokokosaal des Couvenmuseums am Hühnermarkt in Aachen.

Mariya Miliutsina, Amarilis Dueñas und Natalia Lentas benannten ihr Ensemble nach einem französischen Volkstanz aus dem 18. Jahrhundert „La Rèjouissance“, was soviel wie „Freude“ bedeutet. Die drei Musikerinnen fanden sich 2018 während des Studiums an der Kölner Musikhochschule und sind seitdem erfolgreich mit Traversflöte, Gambe und Cembalo auf den Konzertbühnen unterwegs. Ihr Repertoire umfasst Hoch- und Spätbarock, den empfindsamen Stil und die Vorklassik. Seit Juli 2019 sind sie als Ensemble Stipendiaten der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.

Nach einer langen Durststrecke wegen der Corona-Beschränkungen spielen sie nun im Rahmen der Aachener Wohnzimmerkonzerte Werke von Telemann, Prowo, Leclair, C.P.E. Bach u.a.

Foto: Sascha Laguna

Sonntag, 5. September 2021 

tangoX

  • Johanna Schmidt (Violine)
  • Bart Rademakers (Klavier)
  • Stefan Berger (Kontrabass)
  • Stefan Kremer (Schlagzeug)
Aus dem Innenhof der Handwerksakademie Gut Rosenberg in Aachen-Horbach, Horbacher Str. 319.

Auf den Spuren von Astor Piazzolla

Enfant terrible, Stern am Tangohimmel, Revolutionär des Tangos – Piazzollas künstlerisches Leben bewegte sich stets zwischen den Polen von offener Anfeindung und triumphalen Erfolgen. 

Astor Piazzolla, 1921 geboren, steht heute für die Wiederbelebung des Tangos, für seine Öffnung hin zu Jazz- und Pop-Einflüssen. Ihm ist es zu verdanken, dass Tango heute nicht in einer musealen Form erstarrt ist, sondern immer wieder zeitgenössische Musiker zu neuen musikalischen Begegnungen inspiriert. 

Im neuen Programm „ tangoX  auf den Spuren von Piazzolla“   führt die Band mit bekannten Piazzolla Stücken, Tangoklassikern und eigenen Kompositionen durch ein bewegtes Jahrhundert.  

Bild + Ton:
Anastasia Alary & Caspar Konter

 

tangoX

tangoX mit Johanna Schmidt (Violine), Bart Rademakers (Klavier), Stefan Berger (Kontrabass) und Stefan Kremer (Schlagzeug) begeistert das Publikum in seiner Performance durch sein lebendiges Zusammenspiel und die wache Kommunikation zwischen den Musikern, deren eigener Spaß auf der Bühne die Zuhörer mitreißt. 

www.tangox.de

Samstag, 4. September 2021

Michalke-Flamm-Vos

  • Johannes Flamm, Klarinette & Saxophon
  • Johannes Vos, Kontrabass
  • Stefan Michalke, Piano

Swingin' Harlem

Livestream mit Publikum!
Aus dem Gewölbekeller des Büchelmuseums, Büchel 14, Aachen.

Das kammermusikalische Jazz-Trio interpretiert passend zur Thematik der Ausstellung “Sole Harlem” Stücke von Duke Ellington, Cole Porter, George Gershwin und anderen Komponisten aus der Zeit der Swing-Ära.

Bild + Ton:
Anastasia Alary & Caspar Konter

Kurzes Video zum Veranstaltungsort – das Büchelmuseum in Aachen:

Mittwoch, 7. Juli 2021
Burg Frankenberg, Aachen

arcadie quartett

arcadie quartett

  • Judith Konter – Flöte, Bassflöte 
  • Susanne Schrage – Flöte, Kontrabassflöte
  • Olaf Futyma – Flöte, Altflöte
  • Matthias Schmidt – Flöte, Piccolo

Sinkende Corona-Zahlen, ein engagierter Kulturbetrieb der Stadt und das Team Kunst&Kultur auf der Burg Frankenberg haben es möglich gemacht: Im Rahmen des 1. Aachener Kultursommers 2021 spielte das arcadie quartett im Innenhof der Burg Frankenberg vor Publikum! Die Aachener Wohnzimmerkonzerte haben dafür gesorgt, dass das Konzert auch von denen miterlebt werden kann, die keine Karte ergattern konnten oder zu weit weg wohnen.

Bild + Ton:
Christoph Hilser, www.classic-recordings.de

SUMMER FLUTES – 
mit Piccolöchen und Walking Bass

Unter dem Titel “Summer Flutes – mit Piccolöchen und Walking Bass” präsentieren die vier Flötist/innen des arcadie quartetts unterhaltsame und leichtfüßige Musik für Flötenquartett.  Die verschiedenen Instrumente der Querflötenfamilie sorgen dabei für klangliche Vielfalt und Überraschungseffekte in Höhe und Tiefe.

Jazzige Originalkompositionen stehen neben Arrangements beliebter Klassiker von Rossini und Schubert, und bei einem französischen Chanson kommt schließlich unwiderstehlich Urlaubsfreude auf.

Das arcadie quartett hat sich seit vielen Jahren über Aachen hinaus einen Namen gemacht. Musikalisch-literarische Konzepte und thematische Konzertprogramme sind die Spezialität des Ensembles.

Der Dialog mit Komponist/innen wie Gottfried Stein, Heike Beckmann oder Ursula Wawroschek führte zu neuen Werken oder herrlichen Arrangements, beispielsweise den “Petits Riens” von Rossini (G. Stein) oder dem klangmalerischen “Bazaar” (H. Beckmann), in dem alle Flöten außer der “normalen” Querflöte vorkommen.

 

Chapelle Quartett

Sonntag,  27. Juni 2021
Couvenmuseum, Aachen

Fabian Grimm, Violine
Katharina Blasel, Violine
Martin Hoffmann, Viola
Giulia Ajmone-Marsan, Violoncello

Musik von Mendelssohn, Beethoven, Schostakowitsch und anderen.

Bild + Ton:
Anastasia Alary & Caspar Konter

Chapelle Quartett

Gegründet 2008 in Aachen (Aix-la-Chapelle), hat sich das Chapelle Quartett schnell einen Namen gemacht, besonders durch seine eigene, von Publikum wie Kritik begeistert aufgenommene Konzertreihe „Vier im Couven“, in der das Quartett vier mal im Jahr im historischen Couven-Museum in Aachen bedeutende Werke der Quartettliteratur präsentiert.

Durch den großen Erfolg dieser Reihe folgten schnell zahlreiche Konzerte in Deutschland und dem benachbarten Ausland, so zum Beispiel beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Mendelssohn-Tagen in Koblenz, bei den Waldhauskonzerten Flims/Schweiz oder beim Rheingau-Festival.

Ende 2013 erschien die Debüt-CD des Quartetts mit Werken von Beethoven und Schostakowitsch.

2019 war das Chapelle Quartett mit „Mozarts Mäusetanz“, einem eigens konzipierten Kinderkonzert-Programm, zu Gast in der Reihe „PhilharmonieVeedel“ der Kölner Philharmonie.

Foto: Frank Kind

Capella Aquisgrana

La bellezza della musica

Sonntag,  9. Mai 2021

  • Marga Wilden-Hüsgen & Sabine Neudecker – Barockmandolinen
  • Ricarda Schumann – Traversflöte, Mandolone
  • Hanne Bein-Kürten – Barockgitarre, Chitarrino
  • Marlo Strauß – Barockgitarre, Vihuela

Werke von Giuseppe Sammartini, Francis Pilkington, Robert Johnson, Philip Rosseter, Santiago de Murcia, Paolo Bellagio, Cesare Negri, Jacob van Eyck, Gaspar Sanz

Bild + Ton:
Anastasia Alary & Caspar Konter

Im Aachener Lautenconsort Capella Aquisgrana erklingen die historischen Zupfinstrumente Barockmandoline, Barockgitarre, Vihuela, Chitarrino, Theorbe und Mandolone. Dazu gesellt sich der Klang der Traversflöte.

Die Freude an der Musik des 14. bis 18. Jahrhunderts und der kreative Umgang mit den historischen Vorlagen sind für die Musiker des Ensembles Impulsgeber für lebendiges und facettenreiches Musizieren.
Weltliche, höfische und geistliche Musik, temperamentvoll-virtuose Tänze und Sonaten, ausdrucksvolle Canzonen, polyphone Werke und Solokonzerte: die ganze Vielseitigkeit der Renaissance- und Barockzeit und auch des Mittelalters präsentiert sich in dem Repertoire der Capella Aquisgrana. Die Werke aus Italien, Spanien, Deutschland, den Niederlanden und England erfahren in der Instrumentierung des Ensembles reizvolle Interpretationen, die stets dem historischen Kontext gerecht werden.

Marga Wilden-Hüsgen, die Leiterin des Ensembles, ist emeritierte Professorin für Mandoline und lehrte u.a. an der Musikhochschule Köln. Sie setzt sich seit vielen Jahren für die Wiederbelebung des Spiels auf historischen Zupfinstrumenten ein und gibt damit international Impulse zur Rückbesinnung auf die alten Spieltechniken dieser Instrumente. Ihrer Forschungsarbeit ist die heutige Verbreitung der Barockmandoline zu verdanken. Klanggestaltung, Spieltechnik und Nachbau dieses Instrumentes nach alten Originalvorlagen beruhen auf ihrem musikwissenschaftlichen Einsatz.

Mit dem Namen „Aquisgrana“ zeigt das Ensemble seine Verbundenheit zur Stadt Aachen.
Foto: Bernd Schröder

TRIO ORELON

Sonntag, 28. März 2021

Trio Orelon

  • Judith Stapf, Violine
  • Arnau Rovira i Bascompte, Violoncello
  • Marco Sanna, Klavier

Werke von Schumann, Mendelssohn Bartholdy, Beethoven und Schoenfield

Bild + Ton:
Anastasia Alary & Caspar Konter

Trio Orelon

Das Orelon Trio gründete sich 2018 in Köln. Judith Stapf (Violine), Arnau Rovira i Bascompte (Violoncello) und Marco Sanna (Klavier) lernten sich an der Hochschule für Musik und Tanz Köln kennen und musikalisch schätzen, motiviert im gemeinsamen Bestreben, sich tiefer mit der Gattung Klaviertrio auseinanderzusetzen. Von Anfang an war eine starke musikalische und persönliche Verbindung spür- und hörbar.

Nach den ersten Konzerten intensivierte sich die Zusammenarbeit, als das Orelon Trio im Sommer 2019 für das Stipendium der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung ausgewählt wurde. In der Folge gastierte es bei zahlreichen renommierten Kammerkonzertreihen in Nordrhein-Westfalen.

Die drei Musiker*innen teilen ihre Begeisterung und Neugier für innovative und thematische Programme, in denen sie klassisches Repertoire mit weniger bekannten und unentdeckten Werken kombinieren. Musizierend und moderierend bringen sie ihrem Publikum alle Facetten und Möglichkeiten der Trio-Literatur nahe.

Die Universität der Künste, Berlin, nominierte das Trio Orelon für den Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2021 vor, der wegen der Corona-Pandemie in den September 2021 verlegt werden musste. Künstlerisch betreut wird das Trio hierbei von Prof. Jonathan Aner (Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin).

Foto: Markus Bollen

TRIO COLORIS

Images

Sonntag, 21. Februar 2021

Trio Coloris

  • Olaf Futyma, Flöte 
  • Tom Morrison, Viola
  • Manou Liebert, Harfe

Werke von Telemann, Matiegka, Devienne, Papastavrou u.a.

Bild + Ton:
Anastasia Alary & Caspar Konter

Trio Coloris – Images

Das TRIO COLORIS entstand im Jahre 2008 nach einem Konzert in einer größeren Formation, bei dem die drei Musiker ein Stück als Trio zusammen aufgeführt haben. Aus der Begeisterung für diesen unverwechselbaren Klang voller Farben und Raffinesse entstand die Idee einer dauerhaften Zusammenarbeit im Trio Flöte, Viola und Harfe. 

Im Programm „Images“ erklingt eine breite Palette von Farben und Stimmungen, die diese drei Instrumente hervorbringen. Das Trio entführt die Zuhörer in die Welten der Tänze, der Klangbilder und der Kontemplation.

G.Ph.Telemann: Triosonate g-Moll

Kriniό Papastávrou: St. Nicholas Suite

Wenzeslaus Matiegka: Notturno

François Devienne: Duo F-Dur Op.5

Vally Weigl: Contemplation

Astor Piazzolla: Libertango

Maurice Ravel: Sonatina

James Hartway: Images of Mogador

Das Konzert mit dem alles begann:

arcadie quartett

Von den Sternen hergeweht
ins irdische Getümmel

Weihnachtliches und Winterliches für Flötenquartett

Livestream vom 20. Dezember 2020

Dieses Konzert können Sie noch einige Zeit nachsehen.

Bild + Ton: 
Adrian Futyma & Caspar Konter

  • Judith Konter – Flöte, Bassflöte 
  • Susanne Schrage – Flöte, Kontrabassflöte
  • Olaf Futyma – Flöte, Altflöte
  • Matthias Schmidt – Flöte, Piccolo

Von den Sternen hergeweht
ins irdische Getümmel

Weihnachtliche Choralsätze des 16. und 17. Jahrhunderts, klassische und romantische Werke in neuen Arrangements und weitere Raritäten, präsentiert vom arcadie quartett.

Aachener Wohnzimmerkonzerte e.V. – www.aachener-wohnzimmerkonzerte.de – Sitz des Vereins (Gerichtsstand): Aachen – Eingetragen beim Amtsgericht Aachen, Nr. VR 6141