Nächste Konzerte

Sonntag, 15. März 2026, 18 Uhr
Soziokulturelles Zentrum Klösterchen, Herzogenrath

Dahlemer Str. 28, 52134 Herzogenrath

Tori Trio – Von Dornröschen bis Mackie Messer

  • João Rodrigues – Saxophon
  • Johanna Gronsfeld – Saxophon
  • Matsuri Yoshida – Klavier

Bühnenmusik für zwei Saxophone und Klavier 

Tori Trio by Daniel Gronsfeld
Foto: Daniel Gronsfeld

In freundlicher Kooperation mit:

Von Dornröschen bis Mackie Messer

Bühnenmusik für zwei Saxophone und Klavier

An diesem Konzertabend nimmt Sie das Tori Trio mit auf eine Reise durch die Bühnenmusik verschiedener Jahrhunderte. Von Tschaikowskys Dornröschen über Francis Poulencs charaktervolle Musik und Piazzollas emotionalen Tango bis hin zu Kurt Weills Dreigroschenoper entsteht ein farbenfroher Klangkosmos. Dabei wird Sie nicht nur das facettenreiche Programm verzaubern, sondern auch der vielseitige und warme Klang des klassischen Saxophons.

Das Tori Trio besteht aus dem Saxophonisten João Rodrigues (Portugal), der Saxophonistin Johanna Gronsfeld (Deutschland) und der Pianistin Matsuri Yoshida (Japan). Alle drei sind Studenten an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie sich kennengelernt haben.

Das Trio wurde im Sommer 2023 gegründet und wird von den Professoren Daniel Gauthier, Anthony Spiri und Gerhard Vielhaber betreut. Im Mai 2024 gewann das Tori Trio den internen Kammermusikwettbewerb der Hochschule und erhielt außerdem den Publikumspreis. Im Juni 2024 erhielt das Trio ein Stipendium der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und wird seit 2025 von Live Music Now e.V. gefördert.

Das Tori Trio lässt sich auch durch die aktive Teilnahme an Meisterkursen inspirieren. So hatte das Trio die Gelegenheit, mit Musikern wie Thomas Hoppe, José Luis Estellés und Xenia Jankovich zu arbeiten.

FONTE VIVACE
Festival für Alte Musik

19. April bis 10. Mai 2026 
in Aachen und der Kulturregion

Das Debut des Festivals für Alte Musik Fonte vivace fand im Frühjahr 2025 statt und traf auf ein begeistertes Publikum.

Auch 2026 möchten wir Ihnen wieder Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barockzeit auf höchstem Niveau bieten und im Westzipfel NRWs ein regional breit aufgestelltes Festival der Alten Musik etablieren. Sie haben vom 19. April bis zum 10. Mai die einzigartige Gelegenheit, außergewöhnliche Ensembles von internationalem Rang in Aachen und der Region in Nachmittags- und Abendkonzerten zu hören, preisgekrönte Newcomer zu entdecken oder den Ergebnissen unseres Workshops für Amateur-Ensembles zu lauschen. Auch ein Matineekonzert mit Mitgliedern des Sinfonieorchesters Aachen und Mitmachkonzerte in Grundschulen der Region sind Teil des Festivalprogramms.

Ensemble-in-Residence ist in diesem Jahr das Instrumentalensemble Ludus Instrumentalis aus Köln unter Leitung von Evgeny Sviridov.

Schauplätze sind wieder ausgesuchte Kirchen und stimmungsvolle Säle sowie ein Schloss, ein Kloster und ein Museum in Aachen und im ländlichen Raum.

Alle Informationen und Termine finden Sie auf der Festival-Seite www.fonte-vivace.de.

FONTE VIVACE – einerseits die munter springende Wasserquelle, andererseits die historische Quelle, die Quellenforschung, die unabdingbar zur authentischen Aufführungspraxis gehört: Hier sprudelt die Kreativität vergangener Jahrhunderte, zum Leben erweckt von herausragenden Musiker:innen unserer Zeit.

Was Fonte vivace dieses Jahr anbietet:
  • Ludus Instrumentalis ­ – Triosonaten von Bach & Goldberg
  • The Little Consort des Sinfonieorchesters Aachen – Akzent Barock!
  • Konstantin Paganetti & Clara Blessing mit Ludus Instrumentalis – Arien und Kantaten von Bach, Händel, Telemann
  • Duo WandervögelSaitenfeuer
  • Ensemble Lantana Camara One Charming Night
  • Trio tiefsaitsA Tre
  • Ensemble Leones Der Troubadour und die höfische Liebe
  • Jeroen Finke und Mika Stähle – „Verliebte Verzweiflung“
  • Ian Harrison & Inventio ­– La Margarite – Tänze für eine Prinzessin
  • Ensemble Das Kolorit ­ – Charles Burney’s Europareise
  • Les Musiciens de Saint-Julien – The Queen’s Delight
  • Abschlusskonzert des Workshops “Let’s go baroque!“

Das Festival Fonte Vivace wird ermöglicht durch ein starkes Netzwerk von Kooperationspartnern. Die Aachener Wohnzimmerkonzerte freuen sich über die Zusammenarbeit mit:

  • Stiftung Kloster Steinfeld
  • Theater Aachen / Sinfonieorchester Aachen
  • Aachener Bachverein (Ev. Kirchengemeinde Aachen)
  • Töpfereimuseum Langerwehe
  • Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde „Heilige Dreifaltigkeit“
  • Künstlerforum Schloss Zweibrüggen e.V.
  • Gemeinschaftsgrundschule Gut Kullen, Aachen
  • Sebastianusschule Würselen
  • Rettet die Alte Kirche Körrenzig e.V.
  • Musikschule der Stadt Aachen
  • Toni Jansen Stiftung / Kultur auf dem Salvatorberg
  • Hochschule für Musik und Tanz Köln – Standort Aachen
  • Aachener Kultur- und Theaterinitiative e.V.

30. November 2025, 16 Uhr
Salvatorkirche, Aachen

Junge Talente – Musik für Violine und Harfe

  • Pieter Streefkerk – Violine
  • Anna Petrovitsch – Harfe

Werke von Elgar, Rota, Debussy, Fauré u.a.

Wir freuen uns über die Kooperation mit der Toni Jansen Stiftung und dem Salvatorberg.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine angemessene Spende gebeten.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter: kultur@salvatorberg.de

Pieter & Anna by D. Petrovitsch

Das Duo

Die jungen Solisten Pieter Streefkerk und Anna Petrovitsch haben sich zu einem Duo zusammengetan, um die interessante Kombination ihrer beiden Instrumente Violine und Harfe in Kompositionen verschiedener Epochen zum Klingen zu bringen. Beide lernten sich beim Studium im Konservatorium in Utrecht kennen.

Heute hat die 18-jährige Anna Petrovitsch ihr Gymnasialabitur erfolgreich abgeschlossen und ist Studentin an der HfMDK in Frankfurt. In ihrer jungen Karriere kann sie bereits auf einen 1. Preis beim Rosa-Spier-Wettbewerb und auf den 2. Preis sowie den Publikumspreis beim Prinses Christina Concours (NL) zurückblicken. Sie wird am 6. Dezember als Solistin mit dem Aachener Kammerorchester im Krönungssaal in Aachen zu hören sein.

Der Niederländer Pieter Streefkerk ist Preisträger des Nationaal Vioolconcours, des Britten-Violinwettbewerbs und des Spotlight Concours bei „Klassiek op het Amstelveld“. 2022 gewann er den 2. Preis im nationalen Finale des Prinses Christina Concours. Er wurde bereits als junges Talent eingeladen, mit namhaften Orchestern wie dem Britten Youth String Orchestra oder dem Concertgebouw Chamber Orchestra aufzutreten.

Die beiden jungen Künstler konnten bereits viel Erfahrung in Kammermusik-Ensembles sammeln. Mit der Besetzung Violine und Harfe betreten jedoch auch sie faszinierendes Neuland.

In ihrem Programm verweben sich romantische Musik, Impressionismus und Musik aus der Barockzeit zu einer musikalischen Erzählung. Edward Elgars inniges Salut d’Amour eröffnet den Abend, gefolgt von Nino Rotas temperamentvoller Sarabande et Toccata. Es folgen Werke von Debussy und Fauré, Saint-Saëns und Tschaikowski und ein Harfenkonzert von Händel, die einen abwechslungsreichen Konzertabend mit Virtuosität und Tiefgang versprechen.

Sonntag, 29. September 2024, 19.30 Uhr
Burg Frankenberg, Aachen

Goffartstraße 45, 52066 Aachen

„Meerfahrt“ – 
Faszinierende Mythen und Sagen im Kunstlied

Liederabend mit

  • Judith Hilgers, Sopran
  • Lydia Hilgers, Klavier

als Gast: Judith Konter, Flöte

Lieder von Hugo Wolf,  Johannes Brahms, Robert Schumann, Franz Schubert u.a. 

Foto: Karl-Heinz Krauskopf

"Meerfahrt"

Seit eh und je üben märchenhafte Erzählungen und Sagen eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns Menschen aus. So ist es kein Wunder, dass sich zahlreiche Komponisten der Vertonung ebensolcher Geschichten für Klavier und Stimme gewidmet haben.

Das Duo Judith und Lydia Hilgers entführt das Publikum mit ausgewählten Kunstliedern auf eine fesselnde Reise in magische Welten. Im Zwiegespräch von Klavier und Stimme werden faszinierende Erzählungen aus der Mythen- und Sagenwelt lautmalerisch interpretiert. Mit großem Ausdruck lassen die beiden Musikerinnen fabelhafte Gestalten vor dem inneren Auge lebendig werden.

Im Programm zeichnen unter anderem Kompositionen von Hugo Wolf und Johannes Brahms Bilder vom Feuerreiter und Geistern, auf leichtem Perlenwagen zieht bei Robert Schumann die Meerfee an singenden Mädchen vorbei. Das Gretchen aus Goethe’s „Faust“ bringt ihr Leid in der bekannten Vertonung „Meine Ruh ist hin“ von Franz Schubert zum Ausdruck. Und auch die sagenumwobene Gestalt der Loreley wird in unterschiedlichen Kunstliedern musikalisch zum Leben erweckt.

Die Pianistin Lydia Hilgers und die Sopranistin Judith Hilgers, Mutter und Tochter, musizieren und konzertieren seit drei Jahren als Duo zusammen. Dabei entstand im Jahr 2021 ihre erste gemeinsame CD „Zwischenwelten“.

Samstag, 5. Oktober 2024
Forum M, Mayersche Buchhandlung

Buchkremerstraße 1-7, 52062 Aachen

„Prinzessin Fasola und die Muskeltiere“

Ein Kinderkonzert mit NeoBarock und Jolanda Steiner

  • Maren Ries – Violine
  • Yat Ho Tsang – Traversflöte und Blockflöte
  • Nazar Kozhukhar – Viola da Gamba
  • Yamato Hasumi – Theorbe
  • Lino Mendoza – Violone
  • Stanislav Gres – Cembalo
  • Jolanda Steiner – Erzählerin
Illustration Heribert Schulmeyer

Prinzessin Fasola und die Muskeltiere

Im Schloss von Prinzessin Fasola und ihrem Kater Tido herrscht große Aufregung: Prinz Doremi lässt alle Vögel seines Königreiches einfangen! Wird es der Prinzessin und ihren Freunden gelingen, die „Muskeltiere“ des Prinzen zu überlisten, um die Vögel zu befreien? Die kluge Wachtel hat einen brillanten Plan …

Originalwerke der Barockmusik von Biber, Schmelzer und Couperin, live gespielt vom Kölner Ensemble NeoBarock mit historischen Instrumenten, bilden die Grundlage für ein Bilderbuch um „Prinzessin Fasola und die Muskeltiere“, geschrieben und live erzählt von Jolanda Steiner.

Die Musiker:innen von NeoBarock spielen vor einer Leinwand, auf die die Illustrationen von Heribert Schulmeyer projiziert werden. Nach dem etwa 50minütigen Konzert können die Kinder mit den Musiker:innen ins Gespräch kommen und die Instrumenten von Nahem bestaunen.

Ein Barockkonzert zum Anfassen für Kinder von 5-11 Jahren und ihre Familien.

NeoBarock hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2003 mit fesselnden Interpretationen und musikwissenschaftlich fundierten Konzepten den Ruf als exzellenter Interpret außergewöhnlicher Programme erspielt. Die Wahl von Barockinstrumenten und das Wissen um die historische Aufführungspraxis sind für NeoBarock kein Selbstzweck, um die Vergangenheit zu kopieren oder eine museale Hintergrundmusik zu unserem heutigen Leben zu erschaffen.

Durch profunde Quellenkenntnisse, stete Forschungen und die Verwendung des Instrumentariums, für das die Werke einst geschrieben wurden, tastet sich NeoBarock an die Intentionen der Komponisten so nahe wie möglich heran. Dadurch offenbart das Ensemble die Zeitlosigkeit der Meisterwerke und holt sie direkt in die Gegenwart.
Mit seinem unverwechselbar intensiven Klang, technischer Brillanz und musikalischer Ausdrucksstärke, sowie seiner rhetorischen Herangehensweise an die Musik ist NeoBarock regelmäßiger Gast auf den Bühnen renommierter Konzerthäuser und bedeutender Festivals.

Samstag, 26. Oktober 2024
El Corazón, Aachen

Rehmannstraße 20a, 52066 Aachen

Ensemble Tammurriata – Música Panamericana

  • Alessandra Riudalbas Wickers, Blockflöte
  • Lara Morger, Gesang
  • David Neuhaus, Barockcello
  • Adrián Blanco, Barockgitarre und Laute
  • David Auli Morales, Schlagwerk
Musikalische Spurensuche von Europa nach Amerika
Foto: Elza Zherebchuck

Música Panamericana

Südamerika ist wohl der grösste Schmelztiegel verschiedenster Kulturen der Welt. So traf die europäische Musik des 16.Jahrhunderts mit der Ankunft Kolumbus auf die Musikkultur der indigenen Bevölkerung und vermischte sich später auch mit den Rhythmen der afrikanischen Sklaven. Mit dem Programm Música Panamericana begibt sich das Ensemble Tammurriata auf eine musikalische Spurensuche von Europa nach Amerika und zeigt auf, wie eng verknüpft die Elemente der verschiedenen Kulturen sind und wie sie sich gegenseitig beeinflusst und bereichert haben. Dabei lassen die MusikerInnen die Grenzen zwischen den Ländern, Epochen und Stilen verschwimmen.

Das Ensemble Tammurriata widmet sich der Aufführung Alter Musik aus Spanien und ihren Vizekönigreichen in Lateinamerika. Das Repertoire erstreckt sich vom 16. Jahrhundert bis hin zur Entwicklung dessen, was heute als traditionelle Musik Lateinamerikas gilt. 

Die Mitglieder des Ensembles verbindet eine große Leidenschaft für die Alte Musik. Die fünf jungen Musiker aus Kanada, Italien, Spanien, Venezuela und der Schweiz haben sich in Freiburg während ihres Musikstudiums kennengelernt. Sie suchen mit viel Virtuosität und Experimentierfreude nach neuen Wegen, Musik vom Mittelalter bis zum Barock historisch informiert aufzuführen und eine Brücke zwischen der Volksmusik verschiedener Kulturen und der Zeitgenössischen Musik zu schlagen. Damit möchten sie den gemeinsamen Ursprung der Musik und die gegenseitig inspirierte Beeinflussung verschiedener Kulturen aufzeigen.

Quelle: Códice Martínez Compañón (1782-1785. Trujillo, Perú)

Das Konzertprogramm für das Jahr 2025 finden Sie bald hier.

Unterstützt durch

Kulturbetrieb der Stadt Aachen

Gefördert von

Aachener Wohnzimmerkonzerte e.V. – www.aachener-wohnzimmerkonzerte.de – Sitz des Vereins (Gerichtsstand): Aachen – Eingetragen beim Amtsgericht Aachen, Nr. VR 6141