Nächste Konzerte

Sonntag, 6. September 2026, 19.30 Uhr
Open Air – Burg Frankenberg, Aachen

Music: The Complete Story!

Uwaga! by Nicolai Lund

Nach 13 wilden Crossover Jahren, in denen sich Uwaga! detailverliebt mit den verschiedensten Musikstilen beschäftigt hat – mal zu viert, mal mit renommierten Sinfonieorchestern wie dem WDR Funkhausorchester musizierend – stürzen sich die „Klassik Erneuerer aus dem Kohlenpott“ (WAZ) nun in ihr nächstes großes Abenteuer. Innerhalb von 90 Minuten wird der ganz große Bogen gespannt, denn Uwaga! versucht wagemutig, die komplette Geschichte der Musik in einem Programm abzubilden.

Chronologisch wird das Publikum im Zeitraffer von frühen Renaissanceklängen über Barock, Klassik, Romantik, Jazz und Rock ´n´Roll bis hin zu tagesaktuellen Pop-Hits katapultiert. Musik von Monteverdi, Haydn, Wagner, Miles Davis, Beatles und Daft Punk in einem Programm vereint.

Es darf und muss mit allem gerechnet werden. Denn mit einer einmaligen Mischung aus Humor, Leidenschaft, Dreistigkeit und Virtuosität machen sich Uwaga! die Musik zu eigen, dekonstruieren die Stile und setzen sie neu zusammen und sorgen so für eine extrem kurzweilige Exkursion durch die Jahrhunderte.

Uwaga bringt ein ekstatisches Vergnügen! Diese Musik sprengt Grenzen in jeder Hinsicht und macht Musikern wie Publikum unbeschreiblich Spaß. Crossover auf die Spitze getrieben – besser geht’s nicht.“ Passauer Neue Presse, 06/2016

Hinweis:

Das Konzert findet open-air im Innenhof der Burg statt. Bei schlechtem Wetter wird ein Ausweichort bekannt gegeben.
Der Innenhof der Burg Frankenberg ist barrierefrei erreichbar. Bitte sprechen Sie uns an (info@aachener-wohnzimmerkonzerte.de).

Sonntag, 11. Oktober 2026, 18 Uhr
Kwartier 106, Aachen

Altera Pars | Große Symphonien – kleine Besetzung

  • Polina Gorshkova – Flöte
  • Edi Kotlyar und Adrian Bleyer – Violine
  • Angel Muñoz-Vella und Anna Kodama – Viola
  • Pavel Serbin – Cello
  • Eva Euwe – Kontrabass
Altera Pars by Guido von Büren

Symphonien und Ouvertüren von Beethoven und Wölfl

in Transkriptionen des Beethoven-Zeitgenossen G. Masi für sechs / sieben Spieler

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es noch kein regelmäßiges öffentliches Konzertleben, wie wir es heute kennen. Viele Menschen hatten nicht die Möglichkeit, große symphonische Werke im Konzert zu erleben. Umso größer war der Wunsch nach Arrangements dieser Musik für das Musizieren zu Hause. So konnten sich Musikliebhaber am Klavier oder in kammermusikalische Form im Freundeskreis mit den neuesten Werken vertraut machen.

Hausmusik wurde zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen des aufstrebenden Bürgertums, und Bearbeitungen populärer symphonischer Werke und Opern waren weit verbreitet. Sowohl Komponisten als auch Verleger ließen Kammermusikarrangements bekannter Werke anfertigen, die häufig sogar parallel zur Orchesterfassung beim selben Verlag herausgegeben wurden. Auch Beethoven selbst bearbeitete seine 2. Symphonie für Trio und die Fassung erschien fast gleichzeitig mit der Uraufführung der Symphonie.

Mit den heutigen Möglichkeiten, Musik jederzeit digital zu hören oder Konzerte zu besuchen, haben die Transkriptionen ihren ursprünglichen Zweck (Musik einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen) verloren. Zugleich entsteht ein neuer Reiz: sie ermöglichen uns, bekannte Werke aus einem komplett anderen Blickwinkel zu erleben. Im kammermusikalischen Kontext treten musikalische Ideen oft direkter und deutlicher hervor, während der Wechsel vom orchestralen hin zur kammermusikalischen Gestaltung neue Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet.

Nun haben die Mitglieder des Ensembles „Altera pars“ in der British Library Transkriptionen des Beethoven-Zeitgenossen Girolamo Masi von Symphonien Beethovens und Joseph Wölfl für sieben Spieler entdeckt, die vermutlich seit dem frühen 19. Jahrhundert nicht mehr aufgeführt wurden.

In Kooperation mit 

Sonntag, 29. November 2026, 16 Uhr
Salvatorkirche, Aachen

Bachs Gambensonaten und andere Kostbarkeiten

  • Meghan Nenniger, Violine
  • Johannes König, Violoncello
  • Jean Hommel, Kontrabass

Meghan Nenninger by Wilfried Hösl

Johannes König by Sophie Wanninger

Jean Hommel by Barbara Aumüller

In Kooperation mit der

Bachs Gambensonaten und andere Kostbarkeiten

Die Neufassung für drei Streichinstrumente der Sonaten für Gambe und obligates Cembalo von J. S. Bach durch das Trio Meghan Nenniger, Johannes König und Jean Hommel erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich.

Doch betrachtet man die Entstehungsgeschichte der Sonaten, wird klar, dass sie in ihrem Ursprung als Trios angelegt waren. 2024 ist die Einspielung dieser eigenen Bearbeitung der „Gambensonaten“ der drei InstrumentalistInnen, tätig in führenden Orchestern in Frankfurt und München, beim Label Raumklang erschienen.

Für das Programm der in der Salvatorkirche stellt das Trio den Bach-Sonaten Werke anderer Epochen für die Besetzung Violine, Violoncello und Kontrabass gegenüber.

Samstag, 13. Juni 2026, 18 Uhr
Scheune des Vierkanthofes "Wilde 16" 
in Aachen

TRIANIMA – Re:colored

  • Johanna Gossner – Klarinette
  • Marilies Guschlbauer – Cello
  • Isabel Goller – Harfe

Fusion Chamber Music

TRIANIMA – Re:colored

Wir stehen für ein modernes, offenes Musikverständnis, nahbar und jenseits stilistischer Schubladen.“

In der seltenen Besetzung von Harfe, Klarinette und Cello entsteht ein feines, transparentes Klanggewebe, das Raum für Nuancen und Zwischentöne öffnet. Das Programm re:colored bewegt sich zwischen Klassik, Jazz und Avantgarde, zwischen Struktur und Improvisation. Bekannte Kompositionen werden neu eingefärbt, Fragmente und Motive verwandeln sich, vertraute Klangwelten erscheinen in unerwarteten Schattierungen.

Farbe wird zur Metapher für Wahrnehmung, Musik zur Sprache des Wandels.

Johanna Gossner
– mag kein curry
– eskaliert gelegentlich bei sozialen Nachbesprechungen
– will alles schneller spielen als der Rest

Marilies Guschlbauer
– ist mindestens 3h vor Abflug am Flughafen
– essen und schlafen haben Priorität
– will meistens alles langsamer spielen

Isabel Goller
– Freigeist, Kreativkopf, darf einmal pro Konzert pfeifen
– geht als letzte nach Hause
– möchte eine zusammenklappbare Harfe erfinden

FONTE VIVACE
Festival für Alte Musik

19. April bis 10. Mai 2026 
in Aachen und der Kulturregion

Das Debut des Festivals für Alte Musik Fonte vivace fand im Frühjahr 2025 statt und traf auf ein begeistertes Publikum.

Auch 2026 möchten wir Ihnen wieder Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barockzeit auf höchstem Niveau bieten und im Westzipfel NRWs ein regional breit aufgestelltes Festival der Alten Musik etablieren. Sie haben vom 19. April bis zum 10. Mai die einzigartige Gelegenheit, außergewöhnliche Ensembles von internationalem Rang in Aachen und der Region in Nachmittags- und Abendkonzerten zu hören, preisgekrönte Newcomer zu entdecken oder den Ergebnissen unseres Workshops für Amateur-Ensembles zu lauschen. Auch ein Matineekonzert mit Mitgliedern des Sinfonieorchesters Aachen und Mitmachkonzerte in Grundschulen der Region sind Teil des Festivalprogramms.

Ensemble-in-Residence ist in diesem Jahr das Instrumentalensemble Ludus Instrumentalis aus Köln unter Leitung von Evgeny Sviridov.

Schauplätze sind wieder ausgesuchte Kirchen und stimmungsvolle Säle sowie ein Schloss, ein Kloster und ein Museum in Aachen und im ländlichen Raum.

Alle Informationen und Termine finden Sie auf der Festival-Seite www.fonte-vivace.de.

FONTE VIVACE – einerseits die munter springende Wasserquelle, andererseits die historische Quelle, die Quellenforschung, die unabdingbar zur authentischen Aufführungspraxis gehört: Hier sprudelt die Kreativität vergangener Jahrhunderte, zum Leben erweckt von herausragenden Musiker:innen unserer Zeit.

Was Fonte vivace dieses Jahr anbietet:
  • Ludus Instrumentalis ­ – Triosonaten von Bach & Goldberg
  • The Little Consort des Sinfonieorchesters Aachen – Akzent Barock!
  • Konstantin Paganetti & Clara Blessing mit Ludus Instrumentalis – Arien und Kantaten von Bach, Händel, Telemann
  • Duo WandervögelSaitenfeuer
  • Ensemble Lantana Camara One Charming Night
  • Trio tiefsaitsA Tre
  • Ensemble Leones Der Troubadour und die höfische Liebe
  • Jeroen Finke und Mika Stähle – „Verliebte Verzweiflung“
  • Ian Harrison & Inventio ­– La Margarite – Tänze für eine Prinzessin
  • Ensemble Das Kolorit ­ – Charles Burney’s Europareise
  • Les Musiciens de Saint-Julien – The Queen’s Delight
  • Abschlusskonzert des Workshops “Let’s go baroque!“

Das Festival Fonte Vivace wird ermöglicht durch ein starkes Netzwerk von Kooperationspartnern. Die Aachener Wohnzimmerkonzerte freuen sich über die Zusammenarbeit mit:

  • Stiftung Kloster Steinfeld
  • Theater Aachen / Sinfonieorchester Aachen
  • Aachener Bachverein (Ev. Kirchengemeinde Aachen)
  • Töpfereimuseum Langerwehe
  • Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde „Heilige Dreifaltigkeit“
  • Künstlerforum Schloss Zweibrüggen e.V.
  • Gemeinschaftsgrundschule Gut Kullen, Aachen
  • Sebastianusschule Würselen
  • Rettet die Alte Kirche Körrenzig e.V.
  • Musikschule der Stadt Aachen
  • Toni Jansen Stiftung / Kultur auf dem Salvatorberg
  • Hochschule für Musik und Tanz Köln – Standort Aachen
  • Aachener Kultur- und Theaterinitiative e.V.

30. November 2025, 16 Uhr
Salvatorkirche, Aachen

Junge Talente – Musik für Violine und Harfe

  • Pieter Streefkerk – Violine
  • Anna Petrovitsch – Harfe

Werke von Elgar, Rota, Debussy, Fauré u.a.

Wir freuen uns über die Kooperation mit der Toni Jansen Stiftung und dem Salvatorberg.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine angemessene Spende gebeten.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter: kultur@salvatorberg.de

Pieter & Anna by D. Petrovitsch

Das Duo

Die jungen Solisten Pieter Streefkerk und Anna Petrovitsch haben sich zu einem Duo zusammengetan, um die interessante Kombination ihrer beiden Instrumente Violine und Harfe in Kompositionen verschiedener Epochen zum Klingen zu bringen. Beide lernten sich beim Studium im Konservatorium in Utrecht kennen.

Heute hat die 18-jährige Anna Petrovitsch ihr Gymnasialabitur erfolgreich abgeschlossen und ist Studentin an der HfMDK in Frankfurt. In ihrer jungen Karriere kann sie bereits auf einen 1. Preis beim Rosa-Spier-Wettbewerb und auf den 2. Preis sowie den Publikumspreis beim Prinses Christina Concours (NL) zurückblicken. Sie wird am 6. Dezember als Solistin mit dem Aachener Kammerorchester im Krönungssaal in Aachen zu hören sein.

Der Niederländer Pieter Streefkerk ist Preisträger des Nationaal Vioolconcours, des Britten-Violinwettbewerbs und des Spotlight Concours bei „Klassiek op het Amstelveld“. 2022 gewann er den 2. Preis im nationalen Finale des Prinses Christina Concours. Er wurde bereits als junges Talent eingeladen, mit namhaften Orchestern wie dem Britten Youth String Orchestra oder dem Concertgebouw Chamber Orchestra aufzutreten.

Die beiden jungen Künstler konnten bereits viel Erfahrung in Kammermusik-Ensembles sammeln. Mit der Besetzung Violine und Harfe betreten jedoch auch sie faszinierendes Neuland.

In ihrem Programm verweben sich romantische Musik, Impressionismus und Musik aus der Barockzeit zu einer musikalischen Erzählung. Edward Elgars inniges Salut d’Amour eröffnet den Abend, gefolgt von Nino Rotas temperamentvoller Sarabande et Toccata. Es folgen Werke von Debussy und Fauré, Saint-Saëns und Tschaikowski und ein Harfenkonzert von Händel, die einen abwechslungsreichen Konzertabend mit Virtuosität und Tiefgang versprechen.

Sonntag, 29. September 2024, 19.30 Uhr
Burg Frankenberg, Aachen

Goffartstraße 45, 52066 Aachen

„Meerfahrt“ – 
Faszinierende Mythen und Sagen im Kunstlied

Liederabend mit

  • Judith Hilgers, Sopran
  • Lydia Hilgers, Klavier

als Gast: Judith Konter, Flöte

Lieder von Hugo Wolf,  Johannes Brahms, Robert Schumann, Franz Schubert u.a. 

Foto: Karl-Heinz Krauskopf

"Meerfahrt"

Seit eh und je üben märchenhafte Erzählungen und Sagen eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns Menschen aus. So ist es kein Wunder, dass sich zahlreiche Komponisten der Vertonung ebensolcher Geschichten für Klavier und Stimme gewidmet haben.

Das Duo Judith und Lydia Hilgers entführt das Publikum mit ausgewählten Kunstliedern auf eine fesselnde Reise in magische Welten. Im Zwiegespräch von Klavier und Stimme werden faszinierende Erzählungen aus der Mythen- und Sagenwelt lautmalerisch interpretiert. Mit großem Ausdruck lassen die beiden Musikerinnen fabelhafte Gestalten vor dem inneren Auge lebendig werden.

Im Programm zeichnen unter anderem Kompositionen von Hugo Wolf und Johannes Brahms Bilder vom Feuerreiter und Geistern, auf leichtem Perlenwagen zieht bei Robert Schumann die Meerfee an singenden Mädchen vorbei. Das Gretchen aus Goethe’s „Faust“ bringt ihr Leid in der bekannten Vertonung „Meine Ruh ist hin“ von Franz Schubert zum Ausdruck. Und auch die sagenumwobene Gestalt der Loreley wird in unterschiedlichen Kunstliedern musikalisch zum Leben erweckt.

Die Pianistin Lydia Hilgers und die Sopranistin Judith Hilgers, Mutter und Tochter, musizieren und konzertieren seit drei Jahren als Duo zusammen. Dabei entstand im Jahr 2021 ihre erste gemeinsame CD „Zwischenwelten“.

Samstag, 5. Oktober 2024
Forum M, Mayersche Buchhandlung

Buchkremerstraße 1-7, 52062 Aachen

„Prinzessin Fasola und die Muskeltiere“

Ein Kinderkonzert mit NeoBarock und Jolanda Steiner

  • Maren Ries – Violine
  • Yat Ho Tsang – Traversflöte und Blockflöte
  • Nazar Kozhukhar – Viola da Gamba
  • Yamato Hasumi – Theorbe
  • Lino Mendoza – Violone
  • Stanislav Gres – Cembalo
  • Jolanda Steiner – Erzählerin
Illustration Heribert Schulmeyer

Prinzessin Fasola und die Muskeltiere

Im Schloss von Prinzessin Fasola und ihrem Kater Tido herrscht große Aufregung: Prinz Doremi lässt alle Vögel seines Königreiches einfangen! Wird es der Prinzessin und ihren Freunden gelingen, die „Muskeltiere“ des Prinzen zu überlisten, um die Vögel zu befreien? Die kluge Wachtel hat einen brillanten Plan …

Originalwerke der Barockmusik von Biber, Schmelzer und Couperin, live gespielt vom Kölner Ensemble NeoBarock mit historischen Instrumenten, bilden die Grundlage für ein Bilderbuch um „Prinzessin Fasola und die Muskeltiere“, geschrieben und live erzählt von Jolanda Steiner.

Die Musiker:innen von NeoBarock spielen vor einer Leinwand, auf die die Illustrationen von Heribert Schulmeyer projiziert werden. Nach dem etwa 50minütigen Konzert können die Kinder mit den Musiker:innen ins Gespräch kommen und die Instrumenten von Nahem bestaunen.

Ein Barockkonzert zum Anfassen für Kinder von 5-11 Jahren und ihre Familien.

NeoBarock hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2003 mit fesselnden Interpretationen und musikwissenschaftlich fundierten Konzepten den Ruf als exzellenter Interpret außergewöhnlicher Programme erspielt. Die Wahl von Barockinstrumenten und das Wissen um die historische Aufführungspraxis sind für NeoBarock kein Selbstzweck, um die Vergangenheit zu kopieren oder eine museale Hintergrundmusik zu unserem heutigen Leben zu erschaffen.

Durch profunde Quellenkenntnisse, stete Forschungen und die Verwendung des Instrumentariums, für das die Werke einst geschrieben wurden, tastet sich NeoBarock an die Intentionen der Komponisten so nahe wie möglich heran. Dadurch offenbart das Ensemble die Zeitlosigkeit der Meisterwerke und holt sie direkt in die Gegenwart.
Mit seinem unverwechselbar intensiven Klang, technischer Brillanz und musikalischer Ausdrucksstärke, sowie seiner rhetorischen Herangehensweise an die Musik ist NeoBarock regelmäßiger Gast auf den Bühnen renommierter Konzerthäuser und bedeutender Festivals.

Samstag, 26. Oktober 2024
El Corazón, Aachen

Rehmannstraße 20a, 52066 Aachen

Ensemble Tammurriata – Música Panamericana

  • Alessandra Riudalbas Wickers, Blockflöte
  • Lara Morger, Gesang
  • David Neuhaus, Barockcello
  • Adrián Blanco, Barockgitarre und Laute
  • David Auli Morales, Schlagwerk
Musikalische Spurensuche von Europa nach Amerika
Foto: Elza Zherebchuck

Música Panamericana

Südamerika ist wohl der grösste Schmelztiegel verschiedenster Kulturen der Welt. So traf die europäische Musik des 16.Jahrhunderts mit der Ankunft Kolumbus auf die Musikkultur der indigenen Bevölkerung und vermischte sich später auch mit den Rhythmen der afrikanischen Sklaven. Mit dem Programm Música Panamericana begibt sich das Ensemble Tammurriata auf eine musikalische Spurensuche von Europa nach Amerika und zeigt auf, wie eng verknüpft die Elemente der verschiedenen Kulturen sind und wie sie sich gegenseitig beeinflusst und bereichert haben. Dabei lassen die MusikerInnen die Grenzen zwischen den Ländern, Epochen und Stilen verschwimmen.

Das Ensemble Tammurriata widmet sich der Aufführung Alter Musik aus Spanien und ihren Vizekönigreichen in Lateinamerika. Das Repertoire erstreckt sich vom 16. Jahrhundert bis hin zur Entwicklung dessen, was heute als traditionelle Musik Lateinamerikas gilt. 

Die Mitglieder des Ensembles verbindet eine große Leidenschaft für die Alte Musik. Die fünf jungen Musiker aus Kanada, Italien, Spanien, Venezuela und der Schweiz haben sich in Freiburg während ihres Musikstudiums kennengelernt. Sie suchen mit viel Virtuosität und Experimentierfreude nach neuen Wegen, Musik vom Mittelalter bis zum Barock historisch informiert aufzuführen und eine Brücke zwischen der Volksmusik verschiedener Kulturen und der Zeitgenössischen Musik zu schlagen. Damit möchten sie den gemeinsamen Ursprung der Musik und die gegenseitig inspirierte Beeinflussung verschiedener Kulturen aufzeigen.

Quelle: Códice Martínez Compañón (1782-1785. Trujillo, Perú)

Das Konzertprogramm für das Jahr 2025 finden Sie bald hier.

Sonntag, 6. September 2026, 19.30 Uhr
Open Air – Burg Frankenberg, Aachen

Music: The Complete Story!

Uwaga! by Nicolai Lund

Nach 13 wilden Crossover Jahren, in denen sich Uwaga! detailverliebt mit den verschiedensten Musikstilen beschäftigt hat – mal zu viert, mal mit renommierten Sinfonieorchestern wie dem WDR Funkhausorchester musizierend – stürzen sich die „Klassik Erneuerer aus dem Kohlenpott“ (WAZ) nun in ihr nächstes großes Abenteuer. Innerhalb von 90 Minuten wird der ganz große Bogen gespannt, denn Uwaga! versucht wagemutig, die komplette Geschichte der Musik in einem Programm abzubilden.

Chronologisch wird das Publikum im Zeitraffer von frühen Renaissanceklängen über Barock, Klassik, Romantik, Jazz und Rock ´n´Roll bis hin zu tagesaktuellen Pop-Hits katapultiert. Musik von Monteverdi, Haydn, Wagner, Miles Davis, Beatles und Daft Punk in einem Programm vereint.

Es darf und muss mit allem gerechnet werden. Denn mit einer einmaligen Mischung aus Humor, Leidenschaft, Dreistigkeit und Virtuosität machen sich Uwaga! die Musik zu eigen, dekonstruieren die Stile und setzen sie neu zusammen und sorgen so für eine extrem kurzweilige Exkursion durch die Jahrhunderte.

Uwaga bringt ein ekstatisches Vergnügen! Diese Musik sprengt Grenzen in jeder Hinsicht und macht Musikern wie Publikum unbeschreiblich Spaß. Crossover auf die Spitze getrieben – besser geht’s nicht.“ Passauer Neue Presse, 06/2016

Hinweis:

Das Konzert findet open-air im Innenhof der Burg statt. Bei schlechtem Wetter wird ein Ausweichort bekannt gegeben.
Der Innenhof der Burg Frankenberg ist barrierefrei erreichbar. Bitte sprechen Sie uns an (info@aachener-wohnzimmerkonzerte.de).

Sonntag, 11. Oktober 2026, 18 Uhr
Kwartier 106, Aachen

Altera Pars | Große Symphonien – kleine Besetzung

  • Polina Gorshkova – Flöte
  • Edi Kotlyar und Adrian Bleyer – Violine
  • Angel Muñoz-Vella und Anna Kodama – Viola
  • Pavel Serbin – Cello
  • Eva Euwe – Kontrabass
Altera Pars by Guido von Büren

Symphonien und Ouvertüren von Beethoven und Wölfl

in Transkriptionen des Beethoven-Zeitgenossen G. Masi für sechs / sieben Spieler

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es noch kein regelmäßiges öffentliches Konzertleben, wie wir es heute kennen. Viele Menschen hatten nicht die Möglichkeit, große symphonische Werke im Konzert zu erleben. Umso größer war der Wunsch nach Arrangements dieser Musik für das Musizieren zu Hause. So konnten sich Musikliebhaber am Klavier oder in kammermusikalische Form im Freundeskreis mit den neuesten Werken vertraut machen.

Hausmusik wurde zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen des aufstrebenden Bürgertums, und Bearbeitungen populärer symphonischer Werke und Opern waren weit verbreitet. Sowohl Komponisten als auch Verleger ließen Kammermusikarrangements bekannter Werke anfertigen, die häufig sogar parallel zur Orchesterfassung beim selben Verlag herausgegeben wurden. Auch Beethoven selbst bearbeitete seine 2. Symphonie für Trio und die Fassung erschien fast gleichzeitig mit der Uraufführung der Symphonie.

Mit den heutigen Möglichkeiten, Musik jederzeit digital zu hören oder Konzerte zu besuchen, haben die Transkriptionen ihren ursprünglichen Zweck (Musik einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen) verloren. Zugleich entsteht ein neuer Reiz: sie ermöglichen uns, bekannte Werke aus einem komplett anderen Blickwinkel zu erleben. Im kammermusikalischen Kontext treten musikalische Ideen oft direkter und deutlicher hervor, während der Wechsel vom orchestralen hin zur kammermusikalischen Gestaltung neue Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet.

Nun haben die Mitglieder des Ensembles „Altera pars“ in der British Library Transkriptionen des Beethoven-Zeitgenossen Girolamo Masi von Symphonien Beethovens und Joseph Wölfl für sieben Spieler entdeckt, die vermutlich seit dem frühen 19. Jahrhundert nicht mehr aufgeführt wurden.

In Kooperation mit 

Sonntag, 29. November 2026, 16 Uhr
Salvatorkirche, Aachen

Bachs Gambensonaten und andere Kostbarkeiten

  • Meghan Nenniger, Violine
  • Johannes König, Violoncello
  • Jean Hommel, Kontrabass

Meghan Nenninger by Wilfried Hösl

Johannes König by Sophie Wanninger

Jean Hommel by Barbara Aumüller

In Kooperation mit der

Bachs Gambensonaten und andere Kostbarkeiten

Die Neufassung für drei Streichinstrumente der Sonaten für Gambe und obligates Cembalo von J. S. Bach durch das Trio Meghan Nenniger, Johannes König und Jean Hommel erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich.

Doch betrachtet man die Entstehungsgeschichte der Sonaten, wird klar, dass sie in ihrem Ursprung als Trios angelegt waren. 2024 ist die Einspielung dieser eigenen Bearbeitung der „Gambensonaten“ der drei InstrumentalistInnen, tätig in führenden Orchestern in Frankfurt und München, beim Label Raumklang erschienen.

Für das Programm der in der Salvatorkirche stellt das Trio den Bach-Sonaten Werke anderer Epochen für die Besetzung Violine, Violoncello und Kontrabass gegenüber.

Samstag, 13. Juni 2026, 18 Uhr
Scheune des Vierkanthofes "Wilde 16" 
in Aachen

TRIANIMA – Re:colored

  • Johanna Gossner – Klarinette
  • Marilies Guschlbauer – Cello
  • Isabel Goller – Harfe

Fusion Chamber Music

TRIANIMA – Re:colored

Wir stehen für ein modernes, offenes Musikverständnis, nahbar und jenseits stilistischer Schubladen.“

In der seltenen Besetzung von Harfe, Klarinette und Cello entsteht ein feines, transparentes Klanggewebe, das Raum für Nuancen und Zwischentöne öffnet. Das Programm re:colored bewegt sich zwischen Klassik, Jazz und Avantgarde, zwischen Struktur und Improvisation. Bekannte Kompositionen werden neu eingefärbt, Fragmente und Motive verwandeln sich, vertraute Klangwelten erscheinen in unerwarteten Schattierungen.

Farbe wird zur Metapher für Wahrnehmung, Musik zur Sprache des Wandels.

Johanna Gossner
– mag kein curry
– eskaliert gelegentlich bei sozialen Nachbesprechungen
– will alles schneller spielen als der Rest

Marilies Guschlbauer
– ist mindestens 3h vor Abflug am Flughafen
– essen und schlafen haben Priorität
– will meistens alles langsamer spielen

Isabel Goller
– Freigeist, Kreativkopf, darf einmal pro Konzert pfeifen
– geht als letzte nach Hause
– möchte eine zusammenklappbare Harfe erfinden

FONTE VIVACE
Festival für Alte Musik

19. April bis 10. Mai 2026 
in Aachen und der Kulturregion

Das Debut des Festivals für Alte Musik Fonte vivace fand im Frühjahr 2025 statt und traf auf ein begeistertes Publikum.

Auch 2026 möchten wir Ihnen wieder Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barockzeit auf höchstem Niveau bieten und im Westzipfel NRWs ein regional breit aufgestelltes Festival der Alten Musik etablieren. Sie haben vom 19. April bis zum 10. Mai die einzigartige Gelegenheit, außergewöhnliche Ensembles von internationalem Rang in Aachen und der Region in Nachmittags- und Abendkonzerten zu hören, preisgekrönte Newcomer zu entdecken oder den Ergebnissen unseres Workshops für Amateur-Ensembles zu lauschen. Auch ein Matineekonzert mit Mitgliedern des Sinfonieorchesters Aachen und Mitmachkonzerte in Grundschulen der Region sind Teil des Festivalprogramms.

Ensemble-in-Residence ist in diesem Jahr das Instrumentalensemble Ludus Instrumentalis aus Köln unter Leitung von Evgeny Sviridov.

Schauplätze sind wieder ausgesuchte Kirchen und stimmungsvolle Säle sowie ein Schloss, ein Kloster und ein Museum in Aachen und im ländlichen Raum.

Alle Informationen und Termine finden Sie auf der Festival-Seite www.fonte-vivace.de.

FONTE VIVACE – einerseits die munter springende Wasserquelle, andererseits die historische Quelle, die Quellenforschung, die unabdingbar zur authentischen Aufführungspraxis gehört: Hier sprudelt die Kreativität vergangener Jahrhunderte, zum Leben erweckt von herausragenden Musiker:innen unserer Zeit.

Was Fonte vivace dieses Jahr anbietet:
  • Ludus Instrumentalis ­ – Triosonaten von Bach & Goldberg
  • The Little Consort des Sinfonieorchesters Aachen – Akzent Barock!
  • Konstantin Paganetti & Clara Blessing mit Ludus Instrumentalis – Arien und Kantaten von Bach, Händel, Telemann
  • Duo WandervögelSaitenfeuer
  • Ensemble Lantana Camara One Charming Night
  • Trio tiefsaitsA Tre
  • Ensemble Leones Der Troubadour und die höfische Liebe
  • Jeroen Finke und Mika Stähle – „Verliebte Verzweiflung“
  • Ian Harrison & Inventio ­– La Margarite – Tänze für eine Prinzessin
  • Ensemble Das Kolorit ­ – Charles Burney’s Europareise
  • Les Musiciens de Saint-Julien – The Queen’s Delight
  • Abschlusskonzert des Workshops “Let’s go baroque!“

Das Festival Fonte Vivace wird ermöglicht durch ein starkes Netzwerk von Kooperationspartnern. Die Aachener Wohnzimmerkonzerte freuen sich über die Zusammenarbeit mit:

  • Stiftung Kloster Steinfeld
  • Theater Aachen / Sinfonieorchester Aachen
  • Aachener Bachverein (Ev. Kirchengemeinde Aachen)
  • Töpfereimuseum Langerwehe
  • Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde „Heilige Dreifaltigkeit“
  • Künstlerforum Schloss Zweibrüggen e.V.
  • Gemeinschaftsgrundschule Gut Kullen, Aachen
  • Sebastianusschule Würselen
  • Rettet die Alte Kirche Körrenzig e.V.
  • Musikschule der Stadt Aachen
  • Toni Jansen Stiftung / Kultur auf dem Salvatorberg
  • Hochschule für Musik und Tanz Köln – Standort Aachen
  • Aachener Kultur- und Theaterinitiative e.V.

30. November 2025, 16 Uhr
Salvatorkirche, Aachen

Junge Talente – Musik für Violine und Harfe

  • Pieter Streefkerk – Violine
  • Anna Petrovitsch – Harfe

Werke von Elgar, Rota, Debussy, Fauré u.a.

Wir freuen uns über die Kooperation mit der Toni Jansen Stiftung und dem Salvatorberg.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine angemessene Spende gebeten.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter: kultur@salvatorberg.de

Pieter & Anna by D. Petrovitsch

Das Duo

Die jungen Solisten Pieter Streefkerk und Anna Petrovitsch haben sich zu einem Duo zusammengetan, um die interessante Kombination ihrer beiden Instrumente Violine und Harfe in Kompositionen verschiedener Epochen zum Klingen zu bringen. Beide lernten sich beim Studium im Konservatorium in Utrecht kennen.

Heute hat die 18-jährige Anna Petrovitsch ihr Gymnasialabitur erfolgreich abgeschlossen und ist Studentin an der HfMDK in Frankfurt. In ihrer jungen Karriere kann sie bereits auf einen 1. Preis beim Rosa-Spier-Wettbewerb und auf den 2. Preis sowie den Publikumspreis beim Prinses Christina Concours (NL) zurückblicken. Sie wird am 6. Dezember als Solistin mit dem Aachener Kammerorchester im Krönungssaal in Aachen zu hören sein.

Der Niederländer Pieter Streefkerk ist Preisträger des Nationaal Vioolconcours, des Britten-Violinwettbewerbs und des Spotlight Concours bei „Klassiek op het Amstelveld“. 2022 gewann er den 2. Preis im nationalen Finale des Prinses Christina Concours. Er wurde bereits als junges Talent eingeladen, mit namhaften Orchestern wie dem Britten Youth String Orchestra oder dem Concertgebouw Chamber Orchestra aufzutreten.

Die beiden jungen Künstler konnten bereits viel Erfahrung in Kammermusik-Ensembles sammeln. Mit der Besetzung Violine und Harfe betreten jedoch auch sie faszinierendes Neuland.

In ihrem Programm verweben sich romantische Musik, Impressionismus und Musik aus der Barockzeit zu einer musikalischen Erzählung. Edward Elgars inniges Salut d’Amour eröffnet den Abend, gefolgt von Nino Rotas temperamentvoller Sarabande et Toccata. Es folgen Werke von Debussy und Fauré, Saint-Saëns und Tschaikowski und ein Harfenkonzert von Händel, die einen abwechslungsreichen Konzertabend mit Virtuosität und Tiefgang versprechen.

Sonntag, 29. September 2024, 19.30 Uhr
Burg Frankenberg, Aachen

Goffartstraße 45, 52066 Aachen

„Meerfahrt“ – 
Faszinierende Mythen und Sagen im Kunstlied

Liederabend mit

  • Judith Hilgers, Sopran
  • Lydia Hilgers, Klavier

als Gast: Judith Konter, Flöte

Lieder von Hugo Wolf,  Johannes Brahms, Robert Schumann, Franz Schubert u.a. 

Foto: Karl-Heinz Krauskopf

"Meerfahrt"

Seit eh und je üben märchenhafte Erzählungen und Sagen eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns Menschen aus. So ist es kein Wunder, dass sich zahlreiche Komponisten der Vertonung ebensolcher Geschichten für Klavier und Stimme gewidmet haben.

Das Duo Judith und Lydia Hilgers entführt das Publikum mit ausgewählten Kunstliedern auf eine fesselnde Reise in magische Welten. Im Zwiegespräch von Klavier und Stimme werden faszinierende Erzählungen aus der Mythen- und Sagenwelt lautmalerisch interpretiert. Mit großem Ausdruck lassen die beiden Musikerinnen fabelhafte Gestalten vor dem inneren Auge lebendig werden.

Im Programm zeichnen unter anderem Kompositionen von Hugo Wolf und Johannes Brahms Bilder vom Feuerreiter und Geistern, auf leichtem Perlenwagen zieht bei Robert Schumann die Meerfee an singenden Mädchen vorbei. Das Gretchen aus Goethe’s „Faust“ bringt ihr Leid in der bekannten Vertonung „Meine Ruh ist hin“ von Franz Schubert zum Ausdruck. Und auch die sagenumwobene Gestalt der Loreley wird in unterschiedlichen Kunstliedern musikalisch zum Leben erweckt.

Die Pianistin Lydia Hilgers und die Sopranistin Judith Hilgers, Mutter und Tochter, musizieren und konzertieren seit drei Jahren als Duo zusammen. Dabei entstand im Jahr 2021 ihre erste gemeinsame CD „Zwischenwelten“.

Samstag, 5. Oktober 2024
Forum M, Mayersche Buchhandlung

Buchkremerstraße 1-7, 52062 Aachen

„Prinzessin Fasola und die Muskeltiere“

Ein Kinderkonzert mit NeoBarock und Jolanda Steiner

  • Maren Ries – Violine
  • Yat Ho Tsang – Traversflöte und Blockflöte
  • Nazar Kozhukhar – Viola da Gamba
  • Yamato Hasumi – Theorbe
  • Lino Mendoza – Violone
  • Stanislav Gres – Cembalo
  • Jolanda Steiner – Erzählerin
Illustration Heribert Schulmeyer

Prinzessin Fasola und die Muskeltiere

Im Schloss von Prinzessin Fasola und ihrem Kater Tido herrscht große Aufregung: Prinz Doremi lässt alle Vögel seines Königreiches einfangen! Wird es der Prinzessin und ihren Freunden gelingen, die „Muskeltiere“ des Prinzen zu überlisten, um die Vögel zu befreien? Die kluge Wachtel hat einen brillanten Plan …

Originalwerke der Barockmusik von Biber, Schmelzer und Couperin, live gespielt vom Kölner Ensemble NeoBarock mit historischen Instrumenten, bilden die Grundlage für ein Bilderbuch um „Prinzessin Fasola und die Muskeltiere“, geschrieben und live erzählt von Jolanda Steiner.

Die Musiker:innen von NeoBarock spielen vor einer Leinwand, auf die die Illustrationen von Heribert Schulmeyer projiziert werden. Nach dem etwa 50minütigen Konzert können die Kinder mit den Musiker:innen ins Gespräch kommen und die Instrumenten von Nahem bestaunen.

Ein Barockkonzert zum Anfassen für Kinder von 5-11 Jahren und ihre Familien.

NeoBarock hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2003 mit fesselnden Interpretationen und musikwissenschaftlich fundierten Konzepten den Ruf als exzellenter Interpret außergewöhnlicher Programme erspielt. Die Wahl von Barockinstrumenten und das Wissen um die historische Aufführungspraxis sind für NeoBarock kein Selbstzweck, um die Vergangenheit zu kopieren oder eine museale Hintergrundmusik zu unserem heutigen Leben zu erschaffen.

Durch profunde Quellenkenntnisse, stete Forschungen und die Verwendung des Instrumentariums, für das die Werke einst geschrieben wurden, tastet sich NeoBarock an die Intentionen der Komponisten so nahe wie möglich heran. Dadurch offenbart das Ensemble die Zeitlosigkeit der Meisterwerke und holt sie direkt in die Gegenwart.
Mit seinem unverwechselbar intensiven Klang, technischer Brillanz und musikalischer Ausdrucksstärke, sowie seiner rhetorischen Herangehensweise an die Musik ist NeoBarock regelmäßiger Gast auf den Bühnen renommierter Konzerthäuser und bedeutender Festivals.

Samstag, 26. Oktober 2024
El Corazón, Aachen

Rehmannstraße 20a, 52066 Aachen

Ensemble Tammurriata – Música Panamericana

  • Alessandra Riudalbas Wickers, Blockflöte
  • Lara Morger, Gesang
  • David Neuhaus, Barockcello
  • Adrián Blanco, Barockgitarre und Laute
  • David Auli Morales, Schlagwerk
Musikalische Spurensuche von Europa nach Amerika
Foto: Elza Zherebchuck

Música Panamericana

Südamerika ist wohl der grösste Schmelztiegel verschiedenster Kulturen der Welt. So traf die europäische Musik des 16.Jahrhunderts mit der Ankunft Kolumbus auf die Musikkultur der indigenen Bevölkerung und vermischte sich später auch mit den Rhythmen der afrikanischen Sklaven. Mit dem Programm Música Panamericana begibt sich das Ensemble Tammurriata auf eine musikalische Spurensuche von Europa nach Amerika und zeigt auf, wie eng verknüpft die Elemente der verschiedenen Kulturen sind und wie sie sich gegenseitig beeinflusst und bereichert haben. Dabei lassen die MusikerInnen die Grenzen zwischen den Ländern, Epochen und Stilen verschwimmen.

Das Ensemble Tammurriata widmet sich der Aufführung Alter Musik aus Spanien und ihren Vizekönigreichen in Lateinamerika. Das Repertoire erstreckt sich vom 16. Jahrhundert bis hin zur Entwicklung dessen, was heute als traditionelle Musik Lateinamerikas gilt. 

Die Mitglieder des Ensembles verbindet eine große Leidenschaft für die Alte Musik. Die fünf jungen Musiker aus Kanada, Italien, Spanien, Venezuela und der Schweiz haben sich in Freiburg während ihres Musikstudiums kennengelernt. Sie suchen mit viel Virtuosität und Experimentierfreude nach neuen Wegen, Musik vom Mittelalter bis zum Barock historisch informiert aufzuführen und eine Brücke zwischen der Volksmusik verschiedener Kulturen und der Zeitgenössischen Musik zu schlagen. Damit möchten sie den gemeinsamen Ursprung der Musik und die gegenseitig inspirierte Beeinflussung verschiedener Kulturen aufzeigen.

Quelle: Códice Martínez Compañón (1782-1785. Trujillo, Perú)

Das Konzertprogramm für das Jahr 2025 finden Sie bald hier.

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